Verabschieden Sie sich von negativen Überzeugungen!

Kognitives Verhaltenscoaching entstand aus der klassischen kognitiven Verhaltenstherapie heraus und zählt zu den effektivsten Verfahren. Aus der sogenannten zweiten Welle der Verhaltenstherapie entstand durch Albert Ellis und Aaron T. Beck die Annahme, dass unser Handeln, Denken und Fühlen von unserer inneren Überzeugung auch Bewertung genannt, gesteuert wird. 

Ein kleines Beispiel:

Mein Chef erklärte mir einen Vorgang, den ich nach seiner Erklärung genauso ausführte, ich gab die Lehre an meine Arbeitskollegin weiter Sie „machte ihr eigenes Ding“ und obwohl das Ergebnis identisch war, war ich sauer. Was ist passiert? Ich habe gelernt die Dinge so zu verrichten, wie sie mir beigebracht wurden (Modelllernen), alle anderen Wege wurden nicht in Betracht gezogen. Dadurch, dass ich in „meiner“ Welt keine anderen Wege in Betracht gezogen hatte, wurde ich mit einer unvorhergesehenen Änderung konfrontiert, die meine innere Überzeugung ins Wanken brachte, nämlich: auch andere Wege könnten richtig sein! Das daraus resultierende Gefühl war WUT.

Sie sehen, die Werkzeuge der kognitiven Verhaltenstherapie können auch eingesetzt werden, wenn kein Krankheitswert besteht.

Im kognitiven Verhaltenscoaching lernen Sie mit speziellen Techniken, sich über Ihre „Sicht“ des Lebens und Situationen bewusst zu werden. Das heißt, dass kognitive Verhaltenscoaching führt zu einer Entzerrung der gegenwärtigen Situation und Ihrer unbewussten Reaktion auf diese. Oft sind wir uns gar nicht darüber im Klaren, welche typischen Gedanken einer Emotion vorausgehen, da sie in der Regel unbewusst ablaufen. Getreu dem Motto „wir sind, was wir glauben“. Dieses bewusst werden unterstützt Sie eine für Sie sinnvolle Sichtweise auf die Situation zu entwickeln.


Wie gehen wir vor?

Mittels des ABC-Schemas werden Sie unterstützt Ihre automatisch ablaufenden Gedanken zu erkennen und die damit verbundenen Gefühle wahrzunehmen. Stück für Stück schauen wir uns diese Gedanken an und überprüfen ihren Wahrheitsgehalt mit dem sokratischen Dialog. Alle „entzerrten“ Gedanken können Sie dann in einer für Sie angenehmen Weise neu bewerten. Dieser Vorgang nennt sich kognitive Umstrukturierung. 

Langfristig kann die Neubewertung von Alltagssituationen Ihr Wohlbefinden steigern und neue Kräfte in Ihnen freisetzen.


Weitere Techniken die zum Einsatz kommen können:
Klassische Konditionierung, operante Konditionierung, Modelllernen, Aufbau von Selbsthilfekompetenzen, Verhaltensanalyse nach dem SORKC-Schema, systematische Desensibilisierung, soziales Kompetenztraining, Problemlösetraining, Token Systeme, aber auch Gedankenstopptechniken und Achtsamkeitsübungen.

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