Die kognitive Verhaltenstherapie 

Quelle v. 01.03.2023 Frau Julia Dernbach :Was ist eine kognitive Verhaltenstherapie? Einfach erklärt (arztphobie.com)

Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine der verbreitetsten und am besten untersuchten Formen von Psychotherapie. Sie kombiniert zwei Therapieansätze: die kognitive Therapie und die Verhaltenstherapie.

Welche Behandlungsmethoden eingesetzt werden, hängt davon ab, um welches Problem, welche Erkrankung oder Störung es sich handelt. Die Grundidee der Therapie ist aber immer dieselbe: Was wir denken, wie wir uns verhalten und welche Gefühle andere in uns auslösen, hängt eng miteinander zusammen – und ist entscheidend für unser Wohlbefinden.

Ein belastendes Denkmuster ist es zum Beispiel, aus einem Vorfall sofort negative Schlüsse zu ziehen, sie zu verallgemeinern und auf ähnliche Situationen zu übertragen. Verallgemeinernde Denkmuster werden in der Psychologie als „Übergeneralisierung“ bezeichnet. Ein anderer belastender Denkfehler ist die „Katastrophisierung“: Es geschieht etwas Beunruhigendes, und prompt entstehen übertriebene Sorgen, dass ein Unglück drohen könnte.

Solche Denkmuster entwickeln sich manchmal zu einer „sich selbst erfüllenden Prophezeiung“ und machen den Betroffenen das Leben schwer. Wenn man zum Beispiel glaubt, dass andere Menschen etwas gegen einen haben, verhält man sich ablehnend. Und löst dadurch selbst aus, dass Andere unfreundlicher werden.

Mithilfe einer kognitiven Therapie kann man jedoch lernen, falsche Denkmuster durch realistischere und weniger schädliche Gedanken zu ersetzen. Die kognitive Verhaltenstherapie hilft dabei, klarer zu denken und die eigenen Gedanken besser zu kontrollieren.

 

 


 

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